Gesundheitszentrum Starnberger See

Leistungen

Beratung

Beratung bedeutet Verstehen. Zuerst hören wir Ihnen zu, wenn Sie Ihre Situation und Ihre Probleme schildern. Dann fragen wir gezielt nach Zusammenhängen und Begleitumständen und berücksichtigen Vorbefunde, die bereits vorhanden sind. Zum Schluss erfolgt die Empfehlung, welche Schritte für Sie sinnvoll sind, um zu einem Ergebnis zu kommen.

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Allgemeine Kardiologie

Die allgemeine Kardiologie ist für jeden Patienten bedeutsam. Es geht hier um die häufig auftretenden Störungen und Erkrankungen des Herzens wie Bluthochdruck, Rhythmusstörungen, Herzschwäche. Hier sind neben der routinemäßigen Diagnostik und Therapie auch Aspekte der Lebensführung und des richtigen Verhaltens von großer Bedeutung.

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Spezialsprechstunden

Schwerwiegende Herzkrankheiten wie Verschlüsse der Herzkranzgefäße, Veränderungen der Herzklappen, Herzinsuffizienz und komplexe Rhythmusstörungen erfordern spezielle Kenntnisse und Untersuchungsmethoden. In unserer Praxis steht das ganze Spektrum zur Verfügung, bei Bedarf auch mit mehreren Spezialisten (Herz-Board).

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Prävention

Insbesondere bei Herzkrankheiten in der Familie oder starker Belastung in Beruf oder Familie spielen Maßnahmen zur Prävention eine besondere Rolle. Nach Erstellung eines Risikoprofils (s.a. Herz-Check) werden die vorhandenen Risikofaktoren (z.B. Stress, Beruf, Familie, Sport, Stoffwechsel, Blutdruck, etc.) in ihrer Bedeutung bewertet und ein Programm zur Vorbeugung erarbeitet.

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Herzcheck

Der Herz-Check umfasst neben der Risikoanalyse (s.a. Prävention) die Untersuchung des Herzens im Hinblick auf strukturelle Veränderungen, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Zur Anwendung kommen nach Bedarf Ergometrie, Spiroergometrie, Herzecho und spezielle Laboruntersuchungen. Ob gesund oder krank, Sie erfahren genau, welche Belastungen Ihrem Herzen im Alltag, auf Reisen und beim Sport zuzumuten sind und wo die Grenzen liegen.

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Trainingsplanung

Gesunde, vor allem aber Kranke und Sportler sollen ihr Herz möglichst unter ärztlicher Überwachung trainieren. Eine individuell auf die persönliche Situation einer Erkrankung oder eines Trainingsziels abgestimmter Stufenplan erlaubt die angemessene und gesunde Leistungsentwicklung mit schnellem Erfolg ohne Überlastung.

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Nachsorge

Sorgfältige Nachsorge, egal ob nach Herzinfarkt, nach Herzkatheteruntersuchung mit Stentimplantation, nach Herzschrittmacherimplantation oder nach jeder anderen Form der Herzoperation, dient der Sicherung des Behandlungserfolges. Regelmäßige Routineuntersuchungen, auch bei subjektiven Wohlbefinden des Patienten, sind daher auch unter dem Aspekt der Vorsorge vor einem Fortschreiten der jeweiligen Herzerkrankung wichtig.

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Elektrokardiogramm (EKG)

Das Elektrokardiogramm, kurz EKG, gehört zu den Basisuntersuchungen in der Medizin. Dabei werden die feinen elektrischen Ströme und Impulse des Herzmuskels abgeleitet. Diese bieten grundlegende Informationen über den Herzrhythmus, die Erregungsleitung und einen möglichen Herzschaden.

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Ergometrie (Belastungs-EKG)

Bei der Ergometrie wird das EKG während körperlicher Belastung (Standfahrrad) abgeleitet. Dies dient dazu, Durchblutungsstörungen an den Herzkranzgefäßen, Blutdruckanstiege oder Herzrhythmusstörungen zu erkennen, die in Ruhe nicht manifest sind.

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Langzeit-EKG und Event-Recorder

Zur Beurteilung von Herzrhythmusstörungen im Alltag, insbesondere wenn sie unregelmäßig (Herzstolpern) oder sogar unbemerkt auftreten, wird ein Langzeit EKG über 24-72 Stunden aufgezeichnet. Ein kleiner Recorder, der am Gürtel oder unter der Kleidung angebracht wird, speichert das über drei Klebeelektroden kontinuierlich abgeleitete EKG, das dann über einen Computer ausgewertet wird.

Bei selten auftretenden Rhythmusstörungen kann ein Event-Recorder sinnvoll sein. Das ist ein mobiles Speichergerät von der Größe einer Scheckkarte, das bei subjektiv empfundenem Herzstolpern von Ihnen auf die Brust gehalten wird, den Herzrhythmus aufzeichnet und bei Bedarf über eine Telefonverbindung an unsere Praxis übermittelt.

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Langzeit-Blutdruckmessung

Im Gegensatz zu den gelegentlichen Blutdruckmessungen beim Arzt oder den Blutdruck-Selbstmessungen zu Hause ermöglicht die apparative Blutdruck-Langzeitmessung auch eine Beurteilung des Blutdruckverhaltens in alltäglichen Situationen und im Schlaf. Diese Informationen sind für eine sorgfältige individuelle Blutdruckeinstellung entscheidend.
Dazu wird Ihnen eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, die mit einem kleinen Recorder verbunden ist, den Sie am Körper tragen. Messungen des Blutdruck finden dann in regelmäßigen Abständen statt und können zusätzlich von Ihnen ausgelöst werden.

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Echokardiographie (Herzecho)

Echokardiographie bezeichnet die Untersuchung des Herzens durch Ultraschall und stellt neben dem Ruhe-EKG die Basisdiagnostik bei fast allen kardiologischen Fragestellungen dar. Durch die Ultraschall-Untersuchung ist es möglich die Herzwände und Herzklappen darzustellen. Darüber hinaus kann auch der Blutfluss im Bereich des Herzens farbig abgebildet werden (Farbdoppler, Duplex).
Die dabei durchführbaren Messungen erlauben die sichere Beurteilung von Erkrankungen des Herzmuskels (Verdickung, Schwäche, Herzinfarkt), der Herzklappen (Verengung, Undichtigkeit) und von Herzfehlern

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Stress-Echokardiographie

Die Stress-Echokardiographie ist die Kombination von Echokardiographie und Ergometrie, das heißt Herzultraschall während körperlicher Belastung. Dadurch können belastungsbedingte Durchblutungstörungen des Herzmuskels sensitiver als bei der alleinigen Ergometrie erfasst werden. So kann oft durch eine Stress-Echokardiographie eine mögliche Herkatheteruntersuchung als verzichtbar oder notwendig eingestuft werden.
Auch bei speziellen Fragestellungen, bei Erkrankungen der Herzklappen (z.B. Aortenklappenstenose) oder des Herzmuskels (Verdickung) resultieren aus der Stress-Echokardiographie wichtige Informationen, die für die Therapie entscheidend sein können.
Die Belastung des Herzens erfolgt durch die Gabe eines herzstimulierenden Medikamentes (Dobutamin) über eine Vene. Der Patient liegt ruhig auf der Untersuchungsliege und muss nicht auf dem Fahrrad treten, so dass die Ultraschallaufnahmen des Herzens nicht durch körperliche Bewegungen gestört und somit in optimaler Qualität abgeleitet werden können.

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Transösophageale Echokardiographie (TEE) oder sog. „Schluckecho“

Gewisse Strukturen des Herzens lassen sich mittels Ultraschall von außen (transthorakale Echokardiographie) nicht ausreichend gut darstellen. In diesen Fällen kann eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung des Herzens notwendig werden, nämlich die transösophageale Echokardiographie von der Speiseröhre aus. Dazu wird eine schlanke Ultraschallsonde über den Rachen in die Speiseröhre eingeführt (ähnlich einer Magenspiegelung), und das Herz auf diese Weise aus nächster Nähe von innen untersucht. Um Ihnen als Patient die Untersuchung möglichst angenehm zu gestalten, wird zuvor eine örtliche Betäubung des Rachens vorgenommen und bei Bedarf auch ein Beruhigungsmittel verabreicht.

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Ergospirometrie (auch Spiroergometrie)

Die Ergospirometrie ist ein Belastungs-EKG (Ergometrie), bei welchem zusätzlich über eine Atemmaske die Lungenfunktion (Spirometrie) und bei jedem Atemzug die Konzentrationen von Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) in der Atemluft bestimmt werden. Dies dient dazu, präzise Aussagen über Funktionsstörungen von Herz, Lunge und Stoffwechsel unter Belastung zu liefern. Bei krankhaften Einschränkungen der Leistungsfähigkeit (Symptom Luftnot) geben spiroergometrische Analysen wichtige Hinweise auf Ursachen im kardialen (Herz), pulmonalen (Lunge) oder metabolischen (Stoffwechsel) Bereich. Deshalb nutzen Kardiologen, Pulmologen, Diabetologen, aber auch Arbeits- und Rehabilitationsmediziner die Ergospirometrie. In der Trainingsplanung und Sportmedizin ist die Ergospirometrie heute Basis einer professionellen Trainingsberatung und Trainingsplanung (wesentlich bessere Aussage als der Laktat-Test).

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Herzschrittmacher - Implantation, Kontrolle und Programmierung

Schlägt das Herz zu langsam oder fallen mehrere Herzaktionen aus, kann das zu Schwindel, Schwäche oder Bewusstseinsverlust bis hin zu einem lebensgefährlichen Kreislaufstillstand führen. Durch die Implantation eines Herzschrittmachers kann der Herzrhythmus wieder hergestellt werden.
Das Schrittmacheraggregat ist so groß wie ein Streichholzbriefchen und wird unter örtlicher Betäubung unterhalb des Schlüsselbeines unter die Haut eingesetzt. Von dort werden dünne Sonden über eine Vene in das Herz vorgeschoben und der Schrittmacher stimuliert das Herz im erforderlichen Takt. Wir führen den Eingriff in der Regel während eines kurzen stationären Aufenthalts im Krankenhaus durch.
Nach der Implantation ist eine regelmäßige Kontrolle des Schrittmachersystems notwendig, in der Regel in 6-monatigen Abständen. Wir überprüfen dabei die technische Funktionstüchtigkeit sowie den Batteriezustand. Im Lauf der Zeit kann es durch veränderte Lebensumstände oder durch Veränderungen am Herzen notwendig werden, die Programmierung des Herzschrittmachers an die neuen Erfordernisse anzupassen.

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Resynchronisationsschrittmacher (3-Kammer-System)

Der normale Herzschrittmacher, der bei zu langsamem oder ausbleibendem Herzschlag implantiert wird, besitzt zur elektrischen Impulsabgabe eine Sonde in der rechten Herzkammer, manchmal eine weitere im rechten Vorhof.
Bei höhergradiger Herzschwäche und Vorliegen eines Linksschenkelblocks kann ein Resynchronisationsschrittmacher implantiert werden, der eine zusätzliche Sonde in der Nähe der linken Herzkammer besitzt. Dadurch kann die Koordination der linken und rechten Herzkammer wiederhergestellt werden (Synchronisation), was zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit führt. Resynchronisationsschrittmacher werden oft mit implantierbaren Defibrillatoren in einem Aggregat kombiniert.
Die Implantation der Resynchronisations-Aggregate führen wir im Herzkatheterlabor durch. Sie erfolgt, so wie die Implantation eines gewöhnlichen Herzschrittmachers, in örtlicher Betäubung.

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Implantierbare Cardioverter-Defibrillatoren (ICD)

Bei Kammerflimmern oder ventrikulären Tachykardien handelt es sich um besonders gefährliche, manchmal tödliche Herzrhythmusstörungen. Hiergegen wurden implantierbare Defibrillatoren entwickelt, die diese Herzrhythmusstörungen beenden und das Herz wieder in den richtigen Takt bringen können. Je nach Erfordernis kann dies durch eine spezielle Art der elektrischen Herzstimulation oder durch Abgabe eines Stromstoßes (Defibrillation) erfolgen. Diese Aggregate werden wie Herzschrittmacher im Brustbereich implantiert.
Die Kontrolle durch einen hierin erfahrenen Herzspezialisten soll in der Regel in 3-monatigen Abständen erfolgen. Hierbei überprüfen wir neben der technischen Funktionstüchtigkeit auch, ob das Aggregat zwischenzeitlich unbemerkte Herzrhythmusstörungen aufgezeichnet hat. Diese Information ist bei der medikamentösen Therapieplanung sowie bei der Programmierung der Geräte wichtig.

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Herzkatheter

Ein wesentlicher Baustein der modernen kardiologischen Untersuchungsmethoden ist die Herzkatheteruntersuchung, die Diagnostik und Therapie in einem Untersuchungsgang beinhalten kann. Besonderen Stellenwert hat bei uns dabei die sogenannte minimal invasive Herzkathetertechnik über die Arterie am Handgelenk. Diese schonende Verfahrensweise eignet sich besonders für die ambulante Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung.
Im diagnostischen Teil der Untersuchung werden die Herzkranzgefäße mit einem dünnen Katheter sondiert und mit Röntgenkontrastmittel gefüllt. Der ganze Vorgang wird als Videofilm über eine Röntgenanlage aufgenommen. Unser Herzkatheterlabor verfügt über eine Röntgenanlage der neuesten Generation, mit der es durch digitales Bildmanagement möglich ist, die Strahlenbelastung des Patienten um bis zu 50% zu reduzieren.
Sollte die Beurteilung dieser Koronarangiographie-Filme noch keine sichere Bewertung von dargestellten Herzkranzgefäßverengungen erlauben, so kann der untersuchende Arzt noch auf zwei weitere diagnostische Techniken zurückgreifen, die unser Herzkatheterlabor vorhält: Er kann erstens eine sehr kleine Ultraschallsonde in das Herzkranzgefäß einführen (intravaskulärer Ultraschall, IVUS) und damit die genaue Feinstruktur des Herzkranzgefäßes und der vorhandenen Verengungen untersuchen. Oder er kann zweitens einen speziellen kleinen Drucksensor im Herzkranzgefäß vor und hinter der Verengung positionieren, und durch den Verlauf der Druckmessungen die Bedeutung der Engstelle genau bestimmen. Durch denn sinnvollen Einsatz dieser Technik können unnötige Stentimplantationen vermieden werden können.
Hat der diagnostische Teil der Herzkatheteruntersuchung eine bedeutsame Engstelle ergeben, so ist es in den meisten Fällen sinnvoll, diese Stenose auch unmittelbar in der gleichen Sitzung zu behandeln. Auch hier gilt es, unter der Vielzahl an möglichen Methoden die für Sie persönlich am besten passende auszusuchen. Dazu stehen dem untersuchenden Kardiologen neben den üblichen Routineverfahren wie Ballondilatation (beschichtet und unbeschichtet) und Stentimplantation (beschichtet und unbeschichtet) auch die sog. Rotablation zur Verfügung. Dabei wird ein sehr kleiner, diamantenbesetzter Fräskopf in das Herzkranzgefäß eingebracht, der dann mit hoher Umdrehungszahl die Engstelle eröffnet. Diese Technik kommt vor allem bei hart verkalkten Engstellen zum Einsatz, die mit den üblichen Ballonen nicht aufgedehnt werden können.

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Polygraphie (Schlafapnoe-Screening)

Mit der dieser Untersuchung wird die Atemfunktion im Schlaf auf Atemtempausen und Schnarchen hin überwacht. Die Untersuchung erfolgt ambulant, das heißt, dass man nach dem Anlegen der Messsonden im eigenen Bett zu Hause schläft. Über Sensoren werden Bauchatmung, Brustkorbatmung, Nasenatmung, Schnarchgeräusche, die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Blut überwacht. Der auswertende Arzt kann so erkennen, ob eine schlafbezogene Atemstörung vorliegt, und ob zur weiteren Diagnostik eine Untersuchungsnacht in einem Schlaflabor notwendig ist.

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